Die Krise als Chance – Wie du aus jeder Krise als Sieger hervorgehst

Du befindest dich zurzeit in einer persönlichen Krise, aus der es keinen Ausweg zu geben scheint?

Damit bist du nicht allein.

Das Leben wirft uns regelmäßig Steine in den Weg. Die Kunst besteht darin, dass du dich von solchen Ereignissen nicht aus der Ruhe bringen lässt. Denn jede Krise bringt auch positive Aspekte mit sich. Ich zeige dir, wie du jede Krise FÜR dich nutzen kannst…

Die Krise zeigt dir den Weg

Eine Krise wird von den meisten Menschen als etwas Negatives wahrgenommen. Aus gutem Grund. Denn eine Krise ist ein Zustand, aus dem man so schnell wie möglich verschwinden möchte. Du kennst es sicherlich selbst. Körper und Geist sagen dir: “So kann es nicht weitergehen.”

Das Problem dabei ist, dass viele Menschen dieses Signal nicht erkennen und länger als nötig in dieser Situation verharren.

Ein krasses Beispiel hierfür wäre das Hikikomori-Syndrom. Darunter versteht man ein Phänomen, bei dem sich Menschen aktiv von der Gesellschaft abgrenzen und ihr Haus nicht mehr verlassen. Sie Leben in völliger Isolation.

Dieses Phänomen kann man sehr gut in Japan beobachten. Dort sind 541.000 Menschen im Alter von 15 bis 39 Jahren betroffen. Mal völlig unabhängig davon, wieso viele diesen Weg wählen, wollen wir uns die Symptome anschauen, die diese Art von Lebensstil mit sich bringt.

Spanische Psychiater untersuchten 190 Fälle in Europa und stellten fest, dass in 189 Fällen psychische Erkrankungen die Folge der Isolation waren. Darunter vorwiegend Depressionen, Angststörungen, Persönlichkeitsstörungen und Psychosen.

Was ich dir damit zeigen will: Dein Körper wird sich in Form von verschiedenen Symptomen bemerkbar machen, um dir zu zeigen, dass es so nicht weitergehen kann. Solange, bis du was an deiner Situation geändert hast.

 

Krisen sind subjektiv

Was für dich die schlimmste Krise deines Lebens ist, ist für andere ein leichtes Spiel. Während 3000 € im Monat für dich ein kleines Vermögen sind, fühlen sich andere Menschen mit 3000 € wie eine arme Kirchenmaus und sprechen dann vermutlich von einer finanziellen Krise.

Oft kann eine einfache Änderung deiner Perspektive oder eine Anpassung deines Lebensstils die komplette Krise im Keim ersticken. Geh einfach mal einen Schritt zurück und frag dich, ob deine Krise für eine andere Person auch eine Krise wäre. Wenn nein, wieso nicht? Was ist die Geschichte dahinter? Macht die Geschichte die Krise schlimmer, als sie sein müsste?

 

Nutze deine Chance

Hast du das Signal erkannt, ist der wichtigste Schritt getan und dir steht nichts mehr im Wege, das Blatt zu wenden. Das geht natürlich nur, wenn du bereit bist zu handeln und eine Veränderung einzugehen. Außerdem musst du die Opferrolle ablegen. Viele Menschen die sich in einer Krise befinden, sehen sich selbst als ein Opfer ihrer Umstände. Solange du dich selbst als Opfer siehst, wirst du keine Verantwortung übernehmen. Diese Verantwortung ist jedoch nötig, um deine Krise hinter dich zu bringen.

Sagen wir du steckst in einer finanziellen Krise. Der erste Schritt sollte die Einsicht sein, dass niemand daran Schuld ist, dass du kein Geld hast. Entweder zu haushaltest schlecht oder du bleibst freiwillig in deinem schlecht bezahlten Job. Du bist für deine eigene Lage verantwortlich. Wenn du das eingesehen hast, solltest du handeln.

Ein Beispiel: Schreibe dir einen persönlichen Finanzplan und schau wo du sparen kannst. Die andere Option wäre dann die, dass du dir einen neuen Job suchst. Es bringt dir nichts, anderen Leuten die Schuld für deine Krise zu geben. Das ändert absolut nichts an deiner Situation. DU musst handeln!

 

Nach der Krise ist vor der Krise

Krisen sind etwas völlig normales. Das Problem ist, dass die meisten Menschen nichts aus ihren Krisen lernen und dann blindlings in die nächste Krise schlittern und genauso ahnungslos dastehen, wie in der Krise davor. Doch das muss nicht sein. Wenn du nicht absolut lernresistent bist, kann dir eine Krise einiges beibringen.

Zum Beispiel wie man in einer Krise NICHT reagieren sollte. Ein Fehler ist nur ein Fehler, wenn man ihn zweimal macht. Wenn du dich in einer Krise befindest, denke zurück, wie du andere Krisen erfolgreiche gemeistert hast. Reflektiere dein Handeln und mache es besser als beim letzten Mal. Jede Krise macht dich härter und hilft dir nicht nur bei der Lösung deiner Probleme, sondern auch bei der Prophylaxe.

 

Krisen machen empathisch

Wenn du selbst mal in einer Krise gesteckt hast, ist die Chance groß, dass du ein höheres Maß an Empathie aufbringen kannst. Denn du kannst dich genau in Menschen hineinfühlen, die dasselbe durchmachen. Dieses Potenzial kannst du zum Beispiel gezielt nutzen, um anderen Menschen zu helfen. Denn keine Theorie der Welt ist mehr wert als Erfahrung!

Davon profitiert nicht nur derjenige, dem geholfen wird, sondern auch du selbst. Denn man lernt immer noch am besten, indem man lehrt!

Fazit

Krisen müssen nichts schlechtes sein. Manchmal bedarf es nur einer Änderung deiner Perspektive und ein positives Mindset.

Fassen wir die wichtigsten Punkte nochmal zusammen:

  1. Die Krise erkennen
  2. Was will dir die Krise sagen? Wo hapert es im Leben?
  3. Opferrolle ablegen
  4. Sobald du die Ursache erkannt hast musst du handeln! Nutze deine Chance.
  5. Profitiere von deinen Erfahrungen.
  6. Ein Fehler ist nur ein Fehler, wenn du ihn zweimal machst
  7. Hilf anderen mit deinen Erfahrungen.

 


 

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4 Comments

  • Sabine

    Reply Reply 21. Juni 2018

    Hallo Andre,
    danke dir für diesen Artikel. Ich finde es auch wichtig, deutlich zu machen, wie viel Möglichkeiten darin stecken, wenn man eine Krise als Chance betrachtet. Oft ist es leider so, dass wir erst durch die Krise Veränderungen zum besseren in die Wege leiten können.
    Allerdings steckt ziemlich viel Arbeit darin, seine innere Haltung zu verändern und den Blick vom Negativen zum Positiven zu wenden. Auch weil das Umfeld immer eher aufs Negative schaut.
    Ich wünsche dir viel Erfolg dabei, das Gute in der Krise zu vermitteln.
    Herzliche Grüße
    Sabine

    • Andre

      Reply Reply 21. Juni 2018

      Hey Sabine. Danke für deinen Kommentar 😉 Du hast recht. Es erfordert viel Arbeit sich aus diesen negativen Gedankenspiralen zu befreien. Wenn man jedoch einmal den Dreh raus hat, ist man für viele zukünftige Krisen gewappnet.

      LG Andre

  • Denise

    Reply Reply 3. Juli 2018

    Ein toller Beitrag. Bei mir hat sich eine Krise auch in eine tolle Chance verwandelt. U.a. ist mein Blog ein Resultat davon 🙂 mir hilft es immer, wenn ich daran denke, dann nach einem Ab immer einfach Auf kommt.

    LG Denise

    • Andre

      Reply Reply 3. Juli 2018

      So ist es. Nichts ist von Dauer. Außer man hält es “künstlich” und aktiv am leben. Schaue auf jeden Fall mal auf deinem Blog vorbei 🙂

      LG Andre

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