Meine Mission – was ich mit meinem Blog bezwecken will5 Minuten Lesedauer

Was möchte ich mit meinem Blog bewirken?

Wie kannst DU davon profitieren?

Und wie bin ich überhaupt auf die Idee gekommen, diesen Blog ins Leben zu rufen?

 

Positive Erfahrungsberichte

Du verfolgst meinen Blog schon länger? Dann weißt du ja schon, wieso dieser Blog entstanden ist. Falls nicht, gibt es jetzt nochmal eine Kurzfassung:

Ich war 6 Jahre lang Angstpatient, habe mich erfolgreich aus dieser Störung herausgearbeitet und möchte nun mein Wissen und meine Erfahrungen zum Thema Angststörung und Persönlichkeitsentwicklung weitergeben.

Vor allem möchte ich den Mythos “Angststörungen sind nicht heilbar” aus der Welt schaffen. Natürlich war es auch für mich schwer, jedoch nicht SO schwer, dass mich die Verwunderung, die mir teilweise entgegengebracht wird, nicht stutzig machen würde. Abundzu fühlt man sich wie ein bunter Hund; und das, obwohl ich mittlerweile viele Ex-Angstpatienten kennenlernen durfte. Ich muss sagen, dass sich diese “Bewunderung” sehr unangenehm anfühlt, weil ich davon überzeugt bin, dass viele an meiner Stelle stehen könnten, wenn sie sich nicht selbst im Weg stehen würden.

Leider herrscht unter den Angstpatienten oft ein Klima der Hoffnungslosigkeit und Negativität. Das liegt zum Teil daran, dass recht selten positive Erfahrungsberichte dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Ich kann dir versichern: es liegt nicht daran, das es so wenige Leute schaffen, eine Angststörung zu überwinden. Es liegt schlicht und einfach daran, dass diese Menschen ihrer wiedergewonnenen Freiheit nachkommen und sich nicht mehr mit diesem dunklen Kapitel ihres Lebens beschäftigen wollen.

Ich möchte jedoch nicht zu dieses Personen gehören. Ich weiß, wie es sich anfühlt, ganz unten anzukommen und ich weiß auch, wie dringend positive Erfahrungsberichte gebraucht werden, um das falsche Bild aus der Welt zu schaffen. Natürlich gibt es nicht den einen Weg in ein besseres Leben. Jeder muss seinen individuellen Weg gehen. Es gibt jedoch bestimmte Werkzeuge, von denen meiner Meinung nach jeder profitieren kann.

Dieser Blog ist mein Sprachrohr, um meine Erfahrungen mit anderen Menschen zu teilen, Informationen zu liefern, die Mut machen und Betroffenen zeigen, dass es Wege aus der Störung gibt.

Selbstverständlich kann ich niemanden heilen. Heilung geht immer von dem Betroffenen selbst aus. Ich kann basierend auf meiner eigenen Erfahrung nur sagen, was ich besser bzw. anders machen würde.

Manchmal ist jedoch alles, was man braucht, ein Tipp, ein Ratschlag oder ein Denkanstoß, um sein Leben vollkommen umzukrempeln.

 

Der Opferrolle den Kampf ansagen

Was mich auf meinem eigenen Weg ungemein ausgebremst hat und was ich auch bei vielen Angstpatienten sehe, ist eine ausgeprägte Opferrolle. Die Opferrolle ist eine Falle, denn man neigt sehr schnell dazu, hineinzutreten, wenn man mit seinem Latein am Ende ist.

Diese Opferrolle sorgt jedoch dafür, dass die Chancen auf Besserung noch geringer werden.

Sobald du in der Opferrolle gefangen bist (egal ob Angstpatient oder nicht), lebst du in dem Glauben, dass alles und jeder für dein Leid verantwortlich ist. Nur nicht du selbst.

Die Wahrheit ist jedoch, dass wir alle selbst für unser Leid verantwortlich sind. Nicht immer dafür, was uns passiert, aber immer dafür, wie wir darauf reagieren. Externe Einwirkungen können zwar vorübergehend Leid auslösen, das große Leid entsteht jedoch im Nachhinein in unseren Köpfen.

Solange du in der Opferrolle steckst, wird dieses Leid dauerhaft dein Leben beeinflussen.

Doch wie sieht meine Lösung aus?

Ich will…

Verantwortung zum Trend machen

Verantwortungslosigkeit ist zur Norm geworden. Wenn wir etwas brauchen, beauftragen wir andere Institutionen und Menschen damit, uns die Arbeit abzunehmen. Ob es die Werkstatt ist, die an unserem Auto die Reifen wechselt, der Arzt, der uns auch bei Kleinigkeiten mit Medikamenten versorgt, oder der Psychologe, der uns erzählt, wie wir mit unseren eigenen Emotionen umzugehen haben.

Natürlich ist es nicht immer schlecht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wenn sich diese Art der Problemlösung jedoch wie ein roter Faden durch das ganze Leben zieht, wird es zu einem schwerwiegenden Problem.

Ich möchte den Menschen zurück in ein verantwortungsvolles Leben helfen. Zugegebenermaßen klingt es natürlich immer nach mehr Arbeit, wenn man hört, dass man doch mal Verantwortung übernehmen soll. Im Endeffekt bringt ein hohes Maß an Verantwortung aber weniger Probleme mit sich, als absolute Verantwortungslosigkeit.

Mit einem hohen Maß an Verantwortung kann es keine Opferrolle geben und man gewinnt den Einfluss auf sein eigenes Leben zurück.

So verschwindet der Aspekt des Zufalls und wir erlangen volle Kontrolle über unser Leben zurück. Böse Überraschungen werden so zu einer Seltenheit.

Kontrolle bedeutet, dass wir auch die volle Kontrolle über unsere eigene Lebensqualität zurückerlangen. Wenn wir Verantwortung übernehmen und nicht andere für unser Leid verantwortlich machen, gibt es keine externen Einflüsse mehr, die unsere Lebensqualität einschränken können.

Ich bin mir bewusst, dass ich nicht jeden davon überzeugen kann, wie viel positive Veränderung Verantwortung mit sich bringt. Die Opferrolle bringt nun mal auch sehr viele Vorteile mit sich, die viele nicht missen wollen. Es ist sehr bequem sich einzureden, dass man keinen Einfluss hat und sich einfach vom Leben berieseln zu lassen. Außerdem fühlt es sich verdammt gut an, wenn andere die Arbeit für einen übernehmen. Mit leben hat das jedoch wenig zu tun. Denn nicht du lebst dein Leben, sondern andere leben es für dich.

Ich war selbst in dieser Position und weiß wie schmerzhaft es sich anfühlt, wenn man realisiert, dass man sich selbst das Leben zur Hölle macht. Sobald man merkt, dass man mit dem Finger auf niemanden außer sich selbst zeigen kann, beginnt ein reflektiver Prozess, der den Stein ins Rollen bringt.

Manchmal braucht man jemanden, der einem den Spiegel vorhält, welcher einem die Opferrolle in vollem Glanz zeigt. Die Wahrheit kann wehtun, aber meiner Meinung nach muss man sie sehen und hören.

Ich nehme kein Blatt vor den Mund und habe kein Problem damit, den Menschen ihre Opferrolle zu zeigen.

Aus eigener Erfahrung muss ich leider sagen, dass viele Betroffene lieber mit Empörung als mit Einsicht reagieren, wenn man ihnen ihr eigenes Verhalten aufzeigt. Die letzte Bastion des Egos hält diese Menschen davon ab, die Wahrheit zu sehen.

Man kann die Menschen nur darauf hinweisen; eine positive Reaktion und Veränderung muss dann aber auch wieder vom Individuum selbst ausgehen.

Die Suche nach dem Glück

Mein Blog soll außerdem dazu dienen, den Menschen zu zeigen, dass Glück nicht im Außen zu finden ist. Glück ist immer ein fester Bestandteil unserer selbst. Leider wird es oft äußeren Einflüssen und Verhaltensmustern verschleiert.

Glück muss nicht erarbeitet werden. Negative Verhaltensmuster müssen wieder verlernt werden. Dann kommt das Glück von ganz allein.

Ein einfacheres Leben ist meiner Meinung nach der sicherste Weg zum Glück. Um aufzusteigen, muss man Ballast abwerfen.

  • weniger Konsum
  • weniger “Freunde” (und mehr Zeit für die wahren Freunde)
  • weniger Fernsehen
  • weniger Negativität

Weniger Destruktivität führt ohne Umwege zu weniger Stress und somit zu mehr Glück.

Je komplizierter wir unser Leben gestalten, desto mehr Probleme kommen auf uns zu. Müssen wir “Lebensmittel” kaufen, deren Zutatenliste aus 40 verschiedenen Inhaltsstoffen besteht? Muss es immer besser, höher, weiter sein? Müssen wir massenhaft Besitz horten? Muss unser “Freundeskreis” aus 50 vermeintlichen Freunden bestehen? Oder ist weniger in diesem Fall vielleicht sogar mehr?

 

Mehrwert, der Leben positiv verändert

Unterm Strich habe ich nur ein einziges Ziel: Mehrwert zu liefern.

Für mich ist es wichtig, auch Informationen und Zusammenhänge zu liefern, die auf den ersten Blick vielleicht ein bisschen unorthodox und “out of the box” wirken. Jedoch sind es meistens genau diese abnormalen Herangehensweisen, die große, positive Veränderung mit sich bringen.

Um mit meinem Blog so viele Menschen wie möglich zu erreichen, benötige ich natürlich eine gewisse Reichweite. Hier kannst du als Leser aktiv mithelfen! Du kannst zum Beispiel meine Beiträge auf Facebook oder Pinterest teilen.

In Zukunft werde ich mein Sprachrohr um einen YouTube-Kanal erweitern. Da ich jedoch (noch) keine Ahnung von der Materie habe, brauche ich noch ein bisschen Zeit, um herauszufinden, wie das Ganze aussehen soll. Falls Ideen oder Vorschläge im Raum stehen, einfach mal in den Kommentarbereich schreiben.

 

Achtung: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Die Texte erheben weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Die Texte ersetzen keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und dürfen nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! Der Inhaber dieser Seite übernimmt keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben. Bitte beachten Sie auch den allgemeinen Haftungsausschluss im Impressum.


 

 

 

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