Meditation – Das mächtigste Werkzeug unserer Zeit?

Du bist auf der Suche nach einer Methode, die dein Leben für immer verändert?

Mit nur 10 Minuten Zeitaufwand am Tag?

Dann solltest du jetzt unbedingt weiterlesen…

 

Du lebst in einer Illusion!

Das was wir Zukunft nennen, existiert einzig und allein als Gedanke im Kopf.

 

-Eckhart Tolle

Bei einer Meditation geht es nicht um unnötigen Klimbim, sondern einfach darum, durch den Fokus auf die Atmung im Jetzt anzukommen.

Wenn du dir einmal vor Augen hältst, wie viel Zeit du am Tag damit verbringst über die Vergangenheit oder die Zukunft nachzudenken, wirst du schockiert sein.

Das Traurigste daran?

Es gibt keine Vergangenheit und keine Zukunft! Es gibt nur das Jetzt. Die Zukunft ist ein Konstrukt in deinem Kopf, welches nicht greifbar ist. Genauso ist die Vergangenheit ein Konstrukt, auf das du jetzt keinen Einfluss mehr hast. Alles worauf du Einfluss hast, ist das JETZT.  Trotzdem verbringst du so wenig Zeit darin.

Meditation und Achtsamkeit holen dich zurück in den jetzigen Moment. Während dein Fokus auf deiner Atmung liegt, kann dein Kopf nicht gleichzeitig in der Vergangenheit oder der Zukunft hängen.

 

Was bedeutet Achtsamkeit?

Achtsamkeit bedeutet bewusstes Wahrnehmen im Hier und Jetzt. Es macht einen großen Unterschied, ob du einfach nur atmest oder bewusst atmest. Atmen tut jeder, aber nicht jeder nimmt seine Atmung aktiv wahr. Sobald du etwas achtsam tust, ist kein Platz mehr für Sorgen und Ängste.

Wenn du wirklich achtsam bist, kann alles ohne eine Bewertung geschehen. So können körperliche Symptome keinen Platz mehr in deinem Kopf einnehmen. Meistens ist es die Geschichte in deinem Kopf, die ein Symptom erst besonders schlimm macht.

Der Unterschied

Achtsames Wahrnehmen: “Ich habe eine Verspannung im Brustbereich.”

Unachtsamkeit + Geschichte: “Ich bin kurz davor zu ersticken.”

Die Geschichte sorgt dafür, dass ein bestimmtes Gefühl aufgebauscht wird und somit noch mehr Platz in deinem Kopf einnehmen kann. Das führt im Endeffekt dazu, dass eine Verspannung irgendwann das Potential besitzt, Teile deines Lebens einzuschränken. Besonders Menschen mit krankhaften Ängsten werden dieses Problem kennen.

 

Persönliche Erfahrung

Nach ca. 3 Jahren Angststörung bin ich das erste Mal auf das Thema Meditation aufmerksam geworden und habe sie recht schnell in meine Routine eingebaut. Die Unruhe in der Anfangsphase (die völlig normal ist) und ein Haufen Vorurteile haben dazu geführt, dass ich das Ganze dann relativ schnell wieder aufgegeben habe.

Erst am absoluten Tiefpunkt meiner Angststörung (nach ca. 5 Jahren), habe ich mich nochmal an das Thema Meditation gewagt.

Zu diesem Zeitpunkt habe ich mich intensiver mit dem Thema Meditation auseinandergesetzt und einen Haufen wissenschaftliche Studien gelesen, die eine positive Wirkung belegen.

(Damals habe ich das Thema Wissenschaft noch auf die Goldwaage gelegt…)

Nach ein paar Wochen habe ich bereits die ersten Veränderungen bemerkt. Vor allem hatte ich mehr Ruhe im Kopf und das Katastrophisieren von Gedanken hat deutlich schwächere Züge angenommen. Das hat natürlich dazu geführt, dass ich deutlich gelassener in die Situationen gegangen bin und die Panikattacken somit seltener geworden sind.

Aktuell meditiere ich zwischen 20 und 60 Minuten täglich und ich will es auch gar nicht mehr missen.

Keine andere Technik/Methode hatte so einen großen Einfluss auf mein Leben (und meinen Heilungsprozess) wie die Meditation.

Alles kann eine Meditation sein

Eine Meditation beschränkt sich nicht auf den Prozess des Sitzens mit geschlossenen Augen. Alles kann eine Meditation sein, wenn du dich dabei gänzlich im jetzigen Moment befindest. Ob Malen, Joggen oder Kraftsport. Es kommt nicht darauf an WAS du machst, sondern WIE du es machst.

Zu schön um wahr zu sein?

Ein großer Stolperstein für Beginner ist die Anfangsphase. Besonders am Anfang feuert das Kopfkino aus allen Rohren. Wenn du diese Anfangsphase jedoch überstehst, wirst du irgendwann auch richtig von der Meditation profitieren können. Bleib unbedingt am Ball!

Wenn du Angst davor hast, mit deinen Ängsten und Traumata konfrontiert zu werden, dann solltest du dir vielleicht zweimal überlegen, ob du meditieren willst. Je ruhiger es im Kopf wird, desto mehr Verdrängtes kommt ans Tageslicht. Das ist zwar unangenehm, aber auch sehr hilfreich, um dich weiterzuentwickeln und Vergangenes zu verarbeiten.

Es bringt dir nichts, zu meditieren und nach der Meditation wieder in unachtsame Verhaltensmuster zurückzufallen. Meditation ist nur das Mittel zum Zweck. Die Meditation dient dazu, dauerhaft Achtsamkeit in dein Leben zu bringen. 20 Minuten Meditation am Tag sind nur eine Art Intensivtraining, um ein Fundament der Achtsamkeit zu schaffen.

Die Erfolgsformel

Es gibt meiner Meinung nach einige Punkte, die du beachten solltest, um das Meiste aus deiner Meditation herauszuholen:

  • Erwarte keine schnellen Ergebnisse! Erwartungen können deine Motivation schnell zunichtemachen. Meditiere einfach des Meditierens wegen und nicht um irgendein Symptom zu bekämpfen oder ein Problem zu lösen.
  • Halte durch! Am Anfang ist es wichtig, dass egal wie schnell  dein Gedankenkarussell rotiert, du deine festgelegte Zeit hinter dich bringst. Es ist nicht nur Meditation, wenn du Ruhe im Kopf hast. Die Meditation beginnt, sobald die Augen zu sind. Egal wie es im Kopf aussieht.
  • Aus eigener Erfahrung: Viel hilft viel. Für den Einsteig reichen 10 Minuten am Tag völlig aus. Je länger du dabei bist, desto länger sollte auch die Meditation dauern. So kannst du zum Beispiel den ersten Monat 10 Minuten meditieren, den zweiten 15 Minuten usw.
  • Geh mit der Einstellung heran, dass du ab heute jeden Tag bis an dein Lebensende meditierst. Denn wenn du einmal die Vorzüge für dich entdeckt hast, wirst du genau das tun.

 

Die Vorteile

  1. Nur 50 % des Cortisollevels (Stresshormon) eines Otto Normalbürgers
  2. Resistenter gegenüber psychischen Erkrankungen
  3. Ein besseres Immunsystem
  4. Geringeres Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken
  5. Meditierende Menschen sind glücklicher!

 

Stresskiller Nr. 1

Meditation ist eine wahre Wunderwaffe gegen Stress. Es gibt kaum ein besseres Werkzeug, um die lästigen Stresshormone in den Keller zu schicken. Die beste Option ist es, direkt Morgens (wenn die Stresshormone ihren Hochpunkt erreichen) eine Morgenroutine aus Sport und Meditation zu wählen. 30 Minuten Sport mit darauf folgenden 30 Minuten Meditation bewirken wahre Wunder.

 

Nachdem ich mehrere Jahre Erfahrung mit dem Thema Meditation gemacht habe, habe ich meinen eigenen 14-tägigen Kurs erstellt. Kein Schnickschnack, sondern nur das, was du wirklich brauchst, um effektiv in das Thema Meditation einzusteigen. Meinen Kurs findest du hier >>>

Für meine treuen Leser hier noch ein kleines Dankeschön! (Gutschein: “Mindeed15P”)

 

 

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5 Comments

  • Kay

    Reply Reply 29. Juli 2018

    Ein toller Beitrag! Bei dem Wort Meditation muss ich immer noch schmunzeln, weil ich es mit Walgesängen und einer Stimme, die dir sagt, dass du JETZT SOFORT entspannt sein sollst, verbinde. Wie du dir bestimmt denken kannst, führt diese Methode bei mir eher das Gegenteil von Entspannung herbei 😉
    Aber du hast recht. Meditation passiert oftmals schon unbewusst und man muss lernen, sich darauf einzulassen. Aller Anfang ist schwer, aber wenn man den für sich richtigen Weg zu bewusster Meditation gefunden hat, bereichert dies die Lebensqualität ungemein!
    Und mit deinen Tipps klappt das bestimmt!

    Liebe Grüße, Kay.
    http://www.twistheadcats.com

    • Andre

      Reply Reply 30. Juli 2018

      Ich weiss genau was du meinst 😀 Deshalb halte ich zum Beispiel absolut nichts von Meditationen mit kitschiger Musik. Meiner Meinung nach muss eine Meditation absolut minimalistisch sein, da die Stille einfach dazugehört. Da ist jegliche Form von Ablenkung eher fehl am Platz.

  • Dr. Annette Pitzer

    Reply Reply 30. Juli 2018

    Hallo Andre,
    ein gelungener Blogartikel über das Meditieren. Ich denke, dass es fast jedem der mit Meditation beginnt so ergeht. Selbst nach vielen Jahren des Übens kenne ich die Phasen des Monkey Mind.
    Alles Liebe
    Annette

    • Andre

      Reply Reply 30. Juli 2018

      Vielen Dank für deinen Kommentar 😉 Dem kann ich nur zustimmen. Auch bei der Meditation gibt es gute und schlechte Tage 🙂

  • Christian

    Reply Reply 13. Mai 2019

    Ein sehr schöner Artikel über Meditation. Besonders gut finde ich die Tipps für Anfänger. Denn gerade am Beginn erwartet man sich viel. Doch der Schlüssel liegt in der Beständigkeit. Vielen Dank.

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