Die Opferrolle ablegen – Wie du aufhörst ein Opfer zu sein

Wenn du zu den Menschen gehörst, die sich schnell auf den Schlips getreten fühlen, dann solltest du jetzt besser wegklicken.

Wenn du aber erfahren willst, wie du eine der größten Entwicklungsbremsen schnell und effektiv aus deinem Leben entfernst, solltest du jetzt unbedingt weiterlesen!

Ich biete dir die Möglichkeit, dein Leben von heute auf morgen komplett auf den Kopf zu stellen…

Wovon spreche ich überhaupt?

Gehörst du zu den Menschen, die in Selbstmitleid versinken, sobald alles zu viel wird? Siehst du dich als Opfer äußerer Einflüsse? Dann weißt du ganz genau, wovon ich spreche.

Die Opferrolle ist ein sehr mächtiges Werkzeug, wenn es darum geht, absolut nichts in deinem Leben zu verändern und absolut nichts im Leben zu erreichen. Solange du an deiner Opferrolle festhälst, wirst du die Schuld immer bei anderen suchen. Doch ich kann eines vorwegnehmen: Du hast die Schuld an allem, was in deinem Leben passiert.

Bevor du das jetzt falsch verstehst: natürlich hast du keine Schuld daran, wenn dir Gewalt angetan wird, aber du hast die volle Kontrolle darüber, wie sehr dieses Ereignis dein weiteres Leben beeinflusst. Jedem Menschen ist schon einmal etwas Schlimmes passiert. Doch nicht jeder verkriecht sich danach in einer Opferrolle.

Ich erkläre dir, wie du die Opferrolle schlagartig ablegen kannst.

 

Zauberwort: Verantwortung

Kein Thema ist so schnell abgehakt wie die Opferrolle. Die Opferrolle kannst du von heute auf morgen ablegen, wenn du dich dazu entscheidest, Verantwortung zu übernehmen. Und ich meine nicht, Verantwortung für einen bestimmten Teilaspekt deines Lebens. Ich meine volle Verantwortung für ALLES was in deinem Leben passiert.

Um dir mal zu verdeutlichen, was ich meine, folgt ein kleines Beispiel: Du arbeitest 12 Stunden-Schichten in einem unterbezahlten Job? Du jammerst jeden Tag, wie schlecht dein Job doch ist und in welchem Maß du ausgebeutet wirst? Das ist die Opferrolle, die aus dir spricht. Eine verantwortungsbewusste Person nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand. Nicht der Arbeitgeber ist schuld, dass du dich in diesem Berufsverhältnis befindest. Du hast es selbst gewählt! Und du hast jederzeit die Möglichkeit zu kündigen und dir eine bessere Stelle zu suchen.

Dich will keiner? Wo liegt das Problem? Zu wenig Bildung?

Dann bilde dich weiter! Du trägst die alleinige Verantwortung für dein Leben.

Heutzutage verschwenden Menschen soviel Energie damit, Ausreden zu erfinden, damit sie bloß keine Verantwortung übernehmen müssen.

Ausgeprägte Opferkultur

Als wäre die Opferrolle nicht schon schlimm genug, hat sich das gesellschaftliche Klima die letzten Jahre in eine Richtung entwickelt, in der die Menschen stolz drauf sind, Opfer zu sein. Sie tragen ihre Opferrolle als Statussymbol, anstatt aus dieser auszubrechen und ihr Leben in eine positive Richtung zu entwickeln. Jeder fühlt sich heutzutage diskriminiert und gibt vor, ein Opfer der Gesellschaft zu sein. Selbstverständlich sind die meisten Menschen, die genau das vorgeben, weit entfernt davon, diskriminiert zu werden oder Opfer zu sein.

Aber warum sollten diese Menschen auch Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen, wenn man auch den angenehmen Weg über die Opferrolle wählen kann?

Das Leid der realen Minderheiten und Opfer ist den Leuten dabei meistens scheißegal, da sie Egoisten sind und durch die Opferrolle nur das Beste für sich selbst rausschlagen wollen.

Kurze Randnotiz: Reale Opfer neigen selten dazu, ihre Opferrolle für die eigene Agenda auszunutzen.

Du hast absolut keine Qualifikation für einen bestimmten Beruf? Warum solltest du dir diese Qualifikation aneignen, wenn du auch einfach “opferhaft” auf eine Quote bestehen kannst, die dir den leichten Einstieg ermöglicht?

Setz dich von diesen egoistischen Elendsgestalten ab! Denn ich kann dir eins versichern. Diese Menschen werden nichts im Leben erreichen. Sie werden sich nicht verändern. Sie werden mit 50 weiterhin auf dem geistigen Stand einer 18-jährigen Person sein, da sie dauerhaft abhängig von anderen sind.

Nicht “das System”, “Rassismus” oder “Sexismus” sind schuld an der miserablen Situation dieser Menschen. Sie selbst sind schuld. Und bevor sich jetzt wieder jemand ins Hemd macht: natürlich gibt es Rassismus und Sexismus; jedoch werden diese Begriffe heutzutage so um sich geworfen, dass mittlerweile alles unter den Deckmantel des Rassismus’ und Sexismus’ fällt und jeder zum Opfer gemacht wird.

Im Gegensatz zu den “Modeopfern”, wollen reale Opfer wie zum Beispiel politisch Verfolgte, Kriegsflüchtlinge oder auch einfach nur Menschen, die sehr stark im Leben gelitten haben nur eines: ein besseres Leben. Sie wollen keine Anerkennung, kein Mitleid und nicht im Rampenlicht stehen. Modeopfer hingegen wollen Mitleid und Anerkennung. Sie wollen ständig darin bestätigt werden, wie schlecht ihr Leben doch ist und wie stark sie sind.

Auch ich war ein Opfer

Falls du jetzt denkst, dass dieser Beitrag nur dazu dienen soll, über Opfer herzuziehen, liegst du absolut falsch. Dieser Beitrag soll der Arschtritt sein, der dich aus deiner Opferrolle katapultiert. Denn diesen Arschtritt braucht man manchmal einfach. Zu sagen, dass ich selbst ein Opfer war, wäre eine maßlose Untertreibung. Ich war der König der Opfer. Besonders in den Anfängen meiner Angststörung habe ich mich immer gefragt:

“warum ich…?”

“mir geht es so schlecht…”

“wird das immer so bleiben?”.

Ja, es wird immer so bleiben, wenn man in der Opferrolle verharrt. Als ich angefangen habe, Verantwortung zu übernehmen, ist alles schlagartig besser geworden. Sobald man realisiert, dass man alles in der eigenen Hand hat und keine äußeren Einflüsse für das eigene Leid verantwortlich sind, geschehen wunderbare Dinge!

Nimm das Ruder in die Hand

Horche also genau in dich hinein und hinterfrage rational, ob deine Lage wirklich so aussichtslos ist, wie du sie beschreibst oder ob du einfach nur zu bequem bist, das Ruder selbst in die Hand zu nehmen. Scheitern schafft Erfahrungen und gehört zum Erfolg letztendlich dazu. Kaum ein erfolgreicher Mensch kommt ohne Scheitern aus.

Baue dir die nötige Disziplin auf und versinke nicht in Selbstmitleid, sobald es einmal nicht geklappt hat. Denn sobald du einmal die Bequemlichkeit der Opferrolle für dich entdeckt hast, ist es schwer dort wieder herauszukommen. Es führt nämlich nur dazu, dass dich unzählige, unfähige Menschen in deiner Opfermentalität unterstützen und deine Illusion stärken, dass nur die Anderen schuld sind. Ich bin die Stimme der Vernunft, die dir sagt: Sei kein Opfer, nimm dein Leben selbst in die Hand und mach was draus!

 


 

 

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